

Wiens Innenstadt als Spiegel der Religionskonflikte
1,5 Stunden
Dauer:
Entdecken Sie,
beginnend bei der ältesten Kirche Wiens, wie die jahrhundertelangen Religionskonflikte sich im Wiener Stadtbild spiegeln.
Immer höher wurden die Kirchtürme dank der Spenden und Ablass-Zahlungen, die überirdisches Seelenheil versprachen. Da verbreiteten Luthers Thesen sich wie ein Lauffeuer. Wussten Sie, dass im 16. Jahrhundert fast drei Viertel der Wiener Bevölkerung protestantisch waren? Hilfe suchend wandte das Kaiserhaus sich an Ignatius von Loyola. Die Gegenreformation wurde mit unerbittlicher Härte geführt. Endlich erlaubte das Toleranzpatent Josefs II Lutheranern, Reformierten und Orthodoxen und schließlich auch Juden, Bethäuser zu errichten, nicht aber Glocken oder Türme.
Zwei Stadtspaziergänge durch die Innenstadt, die von Glauben und Aberglauben, von der wechselvollen Geschichte der Juden zwischen Blütezeiten und Vertreibung, Vorstößen der Osmanen, von Bestattungsriten, von Freimaurern und davon erzählen, wie ein Sieg Prinz Eugens, der bei Belgrad eine „Bruckn“ schlagen ließ, orthodoxen Kaufleuten den Weg nach Wien ebnete.
Tour 1: Vom Schwedenplatz zum Neuen Markt (Othodoxes Wien, Freimaurer, mittelalterlicher Glaube, Klostergründungen, Reformation und Gegenreformation…)
Tour 2: Vom Neuen Markt zum Schottentor (Jüdisches Wien, Klostergründungen, Reformation und Gegenreformation, Begegnungen mit dem Islam…)







